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Als Nachfolgeveranstaltung des StartUp Camps in 2009 mit über 300 Teilnehmern, 70 StartUps, 30 Venture Capitalisten, 40 Business Angels und vielen kompetenten Rednern kommt nun für das Jahr 2010:

Die Frei Geist Web & StartUp Conference!
Anmeldungen ab sofort möglich über:

  • www.freigeist-conference.de
  • Diesmal in der CLublounge Nord im Rheinenergie Stadion!

    20 Vorträge von Fachleuten! Der FreiGeist Award wird von einer kompetenten Jury gemeinsam mit den Teilnehmern vergeben!

    FreiGeistConference2010

    Jetzt anmelden zu unserem Start-Up Camp in Köln!
    Hochkarätig besetzt! Mitveranstaltet von Sun! Bereits 136 Anmeldungen!
    Viele erfolgreiche Gründer in kleinen Workshops und Gründergesprächen!
    Wahl zum Champ-Of-The-Camp!
    Google mach einen Marketing Workshop. Die Gründer von onvista, Element5, webnews, pironet, mediasquares, musicnetworx, deutsche-start-ups sind alle dabei!

    Anmelden auf www.start-up-camp.de

    Morten Lund, dänischer Entrepreneur und Power-Gründer, Investor unter anderem in Skype, hat derzeit ein Problem! Sein Investment in eine dänische Zeitung (kostenlos und mit Heimzustellung!!) ist verloren. Und er hat sich Geld geliehen, von diversen Partnern, Freunden und Kollegen. Offensichtlich hat er auch persönlich gebürgt, der er wurde nun von einem dänischen Zivilgericht für “bankrott” erklärt, wie Techcrunch berichtet.
    Auf der LeWeb Konferenz in Paris hat er dazu bemerkenswerte Aussagen gemacht: Offen, positiv für die Zukunft, Spass am Entrepreneur-Sein! Trotz der Niederlagen! Hut ab! Andererseits müssen nur zwei oder drei seiner 85 Investments in Start-Ups wieder aufgehen - und er ist aus dem persönlichen “Konkurs” wieder raus! Aber das Tal der Tränen hat er gesehen! Das ist eben so als Unternehmer: “Auf und Ab” beinhaltet eben auch “Ab”. Und die Unsicherheit ob das nächste “Auf” wieder kommt!

    Meine Hochachtung!

    Klasse Auftritt auf der LeWeb, ist hier zu sehen:

    Free video chat by Ustream

    Web 2.0 vorbei? Lange schon war ich der Meinung, dass der web 2.0 Hype langsam sich langsam dem Ende nähert. Aus. Vorbei. Keine neuen Ideen. Alles tagging, voting, posting, geotagging, crowd-sourcing lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor.
    Und dann plötzlich auf der der Techcrunch 50 Conference in San Francisco wurde ein bemerkenswertes Start-Up aus Japan vorgestellt! Jetzt ist alles anders. Tonchidot´s CEO präsentierte bemerkenswert, die Techcrunch Jury war verwirrt vom klaren Geist der so schlecht englisch sprach. Aber auch amüsiert. Und beeindruckt - von der Technik!
    Worum geht es? Eine iphone application, die es ermöglicht mit der Kamera des Handys, verbunden mit den geodaten des GPS Systems und der Richtungsfunktion Dinge zu benennen. Ein Beispiel macht es vielleicht deutlicher: Sie stehen vor dem Kölner Dom. Das Handy und die Kamera ist an, man sieht den Dom im Display. Tonchidot ermöglicht nun Kommentare und Informationen zum Kölner Dom zu sehen (etwas Infos aus Wikipedia) und selber weitere Infos einzustellen. Auch sprachbasiert! Wenn Sie im Museum stehen vor einem Bild, Handy raus, drauf gezeigt schon kommen Infos zum Künstler, zum Bild, zur Entstehungsgeschichte. Oder vor einem Restaurant: Usermeinungen, Kommentare zu einzelnen Gerichten, Speisekarte. Alles vorher zu sehen! Das nenn ich Fortschritt. Eigentlich müssten die Venture Capitalisten doch jetzt Schlange stehen!
    Nach unseren Informationen arbeitet Nokia an einem sehr ähnlichen Modell und bereitet gerade eigenen Content vor! Ob sie so weit sind wie Tonchidot?

    Ein neuer Service für Studenten ist online gegangen: UNIDOG! Die internetaffine Zielgruppe der Studenten wird ab sofort von einem neuen Service beglückt: Ähnlich der Mitschriften AG der Wiso Fakultät der Uni Köln - nur eben online. Die Idee ist simpel: Studenten schreiben über die von ihnen besuchte Vorlesung eine Mitschrift (oder eine Zusammenfassung) und laden sie bei Unidog hoch. Andere Studenten erhalten die Möglichkeit, diese Texte gegen eine kleine Gebühr downzuloaden. Fertig! Der Mitschreiber erhält den wesentlichen Anteil an den Umsätzen. Bestechend einfaches und konsequentes Geschäftsmodell. Hier der Link: www.unidog.de!

    Die gerade verkaufte Onvista Group will die Plattform namendo einstellen. Nachdem auch die anderen Beteiligungen wie onmeda verkauft sind und sich die “neue Onvista” nun auf den Finanzbereich konzentrieren will, wird die Idee “frei”… Namendo ist eine Art Kopie des US Unternehmens jigsaw.com, einer Tauschplattform für Visitenkarten. Sehr gute Idee eigentlich! Das deutsche Datenschutzgesetz macht zwar Probleme, aber die Namendo Lösung ist eigentlich ganz brauchbar!

    Yammer.com hat das gemacht, was erfolgreiche Unternehmen tun: Eine Technik eingesetzt und ein passendes Geschäftsmodell gefunden! Eine echte Killerapplikation! Twitter Freunde gibt es ja genug. Verspielt und nett eben, rumtwittern macht Spass und hat unter den geeks des Web viel Freunde. Aber leider fehlt - neben der technischen Zuverlässigkeit - ein gutes Geschäftsmodell. Yammer hat die Twitter-Idee nun übernommen und bietet Twitter Funktionen für Unternehmen an! Für die interne Kommunikation und Information! Hier macht Twittern Sinn! Und Unternehmen zahlen sicherlich Geld dafür!
    Bin gespannt wann die erste Deutsche Kopie auf den Markt kommt!

    Virtuelle Flirting Seite!

    22. September 2008

    Neu in Japan! Eine neue Webseite bietet Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit einen virtuellen Freund zu erobern! Hier ist die Seite zu finden!
    5 Tage nach Freischaltung der Seite haben sich 10.000 junge Damen entschlossen 4 Cartoon Charaktere für sich zu gewinnen! Ein virtueller Flirt-Service. Im ersten Augenblick für europäischen Geschmack etwas eigenartig, aber die 3,5 Millionen Pageimpressions die in 5 Tagen erreicht wurden sprechen für sich. Übrigens ist die Mehrzahl der Japanischen Nutzerinnen über 20 Jahre alt! Man kann übrigens mit dem angebeteten Avatar nicht sprechen oder texten. Allein durch buttongesteuerte Interaktionsmöglichkeiten wird der Umworbene angebaggert. Das Setting ist eine virtuelle High-School.
    Nachdem Tamagochis und Mangas auch Europa erobert haben - was viele für unmöglich hielten - bin ich der Ansicht, dass derartige Anwendungen auch in Europa und den USA Erfolg haben könnten!

    peer-to-peer-lending

    1. September 2008

    Mit grosser Medien-Aufmerksamkeit gingen im Jahr 2007 viele P-2-P lending Plattformen ins Netz. Als Kopie des UK Originals ZOPA sollte auch in Deutschland - trotz vieler rechtlicher Hürden - das Geschäft “an der Bank vorbei” aufgebaut werden. Menschen leihen sich gegenseitig über eine Vermittlungsplattform Geld. Nun ist es Zeit einmal zu sehen ob das Konzept aufgegangen ist: Haben Smava und Co Ihre Ziele erreicht, ein ernsthafter Wettbewerb zu Banken zu werden? Aus meiner Sicht nein, obwohl das Konzept logisch, sinnvoll, einfach zu nutzen und kostengünstig ist. Der Grund, den wir sehen: Geld ist ein scheues Gut und das über viele Jahre aufgebaute Banksystem mit der dahinterstehenden Ausfallsicherheit für private Kunden hat sich bewährt. Neue Wege bedeuten mehr Unsicherheit. Und das funktioniert bei Geld nur sehr eingeschränkt! Und ein zweiter Grund, warum es in Deutschland schlechter läuft als in UK oder USA: Strukturell und Rechtlich ist das Deutsche Banksystem und Kreditwesengesetz steif und veraltet und lässt neue Modell kaum zu. Der Umweg, den Smava gehen musste (Zusammenarbeit mit einer Bank, keine poolung der Kredite) verkompliziert das innovative System leider weiter.

    Schade eigentlich. Langfristig wird sich das System aber fast zwangsläufig durchsetzen. Hoffentlich halten die Pioniere das durch! Denn das Internet ist einfach effizienter als veraltete und verkrustete Bankstrukturen! Wir wünschen den SMAVAs und Co viel Glück!

    Tombola 2.0: Start von Tombo24

    11. September 2007

    Ein junger Anbieter von Onlinespielen, tombo24, ist online gegangen. Die Best Chance GmbH aus München hat dieses wegweisende neue Spiel ins Netz gestellt. Das Prinzip ist erschreckend einfach: Wie in einer Tombola erwirbt man eines von einer festgelegten Anzahl von Losen zu einem bestimmten Produkt. Der Preis für ein Los liegt zwischen 0,25 und 0,50 Euro. Clou der Sache: Man kann anders als bei anderen derartigen Ansätzen sofort seine eigene Gewinnchance erkennen. Also ein klares und seriöses Spiel-Modell. Anders als in Pokerräumen, bei Lotto, Wetten oder auf der Kirmes herrscht hier Transparenz. Ansporn erhält man, weil dort auch die anderen Spieler auf ein Produkt angegeben sind und man erkennt, wer welche Gewinnchance hat. Am Ende der Laufzeit einer “Tombola” wird das Gewinnerlos gezogen. Ein neues Geschäftsmodell, zukunftsweisend und innovativ. Eher nicht für die Hardcore-Zocker, aber Otto-Normal-Lottospieler hat hier eine Alternative!

    Einziger Wermutstropfen des Systems: Das Spielergebnis erhält man erst nach Ablauf der Los-Kauf-Frist!

    Per Eder, Gründer von Tombo24, erwartet eine große Nachfrage und will sich agressiv neben den etablierten Anbietern positionieren. Die pre-Launch-Marketing-Testergebnisse lassen aufhorchen!

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